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Die Umweltverträglichkeitsprüfung



Der allgemeine, rechtliche Rahmen für die Umweltverträglichkeitsprüfung ist in Artikel R 512-6 des Umweltschutzgesetzes festgelegt.

Der Inhalt der Umweltverträglichkeitsprüfung muss einen Bezug zur Bedeutung der geplanten Anlage und ihren voraussichtlichen Auswirkungen auf die Umwelt hinsichtlich der Interessen aus Artikel L511-1 und L211-1 des Umweltschutzgesetzes haben.

Die Umweltverträglichkeitsprüfung präsentiert nacheinander folgende Elemente:

Konkreter bedeutet dies, dass die Umweltverträglichkeitsprüfung über jede der großen Belastungsgruppen (Wasserverschmutzung, Luftverschmutzung, Lärm, Müll, usw.) die bestehende Situation vor Inbetriebnahme der Anlage nennen muss, ihre Charakteristika und Rohauswirkungen auf die Umwelt für jede dieser Belastungsarten, die getroffenen Maßnahmen zur Minderung dieser Auswirkungen und die voraussichtliche Situation nach der Inbetriebnahme. Außerdem muss die Prüfung Auskünfte über die Methoden der Versorgung der Anlage und des Abtransport ihrer Produkte und Unterprodukte sowie über ihre Integration in die Landschaft liefern. Wenn einige Punkte die Anlage scheinbar nicht betreffen, ist eine kurze Erklärung über die Gründe dafür erforderlich. Außerdem müssen unter den getroffenen Maßnahmen die Maßnahmen zur Sanierung „an der Quelle“ ausgewiesen sein, wie z. B. Recycling, Wahl umweltfreundlicher Verfahren, usw.

Hinweis: Für jeden der Absätze gilt, dass die Liste der zu prüfenden Punkte nicht als erschöpfend und vollständig angesehen werden kann. Darüber hinaus kann sich hinter manchen Problemen eine ganz besondere Brisanz je nach lokalem Kontext verbergen. In diesem Fall sind tiefer greifende Untersuchungen, die den Einsatz spezialisierter Prüfungsbüros erfordern könnten, unerlässlich (z. B.: hydrogeologische Untersuchungen bei Steinbrüchen mit offenem Grundwasserspiegel).

3Analyse des ursprünglichen Zustands des Standorts und seiner Umgebung3

Die verschiedenen Themen:

Achtung: Die folgenden Elemente stellen eine Unterstützung für die Elemente dar, die in jedes Themengebiet integriert werden können, sie sind jedoch keinesfalls als vollständig und erschöpfend anzusehen.

Umwelt

Wasserverschmutzung

Luftverschmutzung

Bodenverunreinigung

Lärm, Vibrationen

Abfall

Transporte, Versorgungen

Risiken

Untergrund

3Analyse der direkten und indirekten, temporären und permanenten Auswirkungen der Anlagen auf die Umwelt und Gesundheit3

Achtung: Die folgenden Elemente stellen eine Unterstützung für die Elemente dar, die in jedes Themengebiet integriert werden können, sie sind jedoch keinesfalls als vollständig und erschöpfend anzusehen.

Auf die Umwelt

Auf die Gesundheit

Die Umweltverträglichkeitsprüfung muss die Folgen des Vorhabens auf die Gesundheit der Bevölkerung untersuchen. Die Methode zur Untersuchung dieses Einflusses ist auf alle Kategorien überwachungsbedürftiger Anlagen anwendbar, von Anlagen mit potenziell schwachen Einflüssen auf die Gesundheit bis hin zu jenen, die mit sehr gefährlichen Substanzen hantieren. Für eine bessere Lesbarkeit des Dokuments kann diese Prüfung vorteilhafterweise auf mehrere Teile der Umweltverträglichkeitsprüfung verweisen, die die nachfolgenden Fragen in ihrer Gesamtheit oder in Teilen behandeln. Dies verhält sich direkt proportional zur Gesundheitsgefährdung durch die Anlage. Das Verfahren zur Bewertung der Risiken für die Gesundheit der Bevölkerung umfasst u.a.:

3Analyse des Ursprungs, der Art und der Schwere potenzieller Belastungen aufgrund des Anlagenbetriebs3

Achtung: Die folgenden Elemente stellen eine Unterstützung für die Elemente dar, die in jedes Themengebiet integriert werden können, sie sind jedoch keinesfalls als vollständig und erschöpfend anzusehen.

Wasserverschmutzung

Luftverschmutzung

Bodenverunreinigung

Lärm - Vibrationen

Abfall

Transporte - Versorgungen

3Gründe für die Auswahl3

Achtung: Die folgenden Elemente stellen eine Unterstützung für die Elemente dar, die in jedes Themengebiet integriert werden können, sie sind jedoch keinesfalls als vollständig und erschöpfend anzusehen.

Objektive Kriterien (die jeweilige Wahl ist zu belegen):

Für große Steinbruchstandorte: Analyse der Entsorgungsmöglichkeiten für Materialien über andere Transportwege als über die Straße, z. B. Schienenwege.

3Geplante Maßnahmen zur Beseitigung, Begrenzung und wenn möglich Kompensation von Umweltbelastungen durch die Anlage3

Achtung: Die folgenden Elemente stellen eine Unterstützung für die Elemente dar, die in jedes Themengebiet integriert werden können, sie sind jedoch keinesfalls als vollständig und erschöpfend anzusehen.

Umwelt

Wasserverschmutzung

Luftverschmutzung – Vernünftige Verwendung von Energie

Bodenverunreinigung

Lärm, Vibrationen

Abfall

Transporte - Versorgungen

Böden

3Bedingungen für die Sanierung des Standorts3

Achtung: Die folgenden Elemente stellen eine Unterstützung für die Elemente dar, die in jedes Themengebiet integriert werden können, sie sind jedoch keinesfalls als vollständig und erschöpfend anzusehen.

Seit dem 23. März 2000 ist für alle überwachungsbedürftigen Anlagen allgemein eine Beschreibung der Bedingungen für die Sanierung nach einem Betrieb vorgesehen. Dieser Teil ist je nach Art der Anlage anzupassen (Steinbruch, Lagerung von Abfällen oder andere Anlagen).

Art des Betriebs

Sanierung

Endzustand